Ferienwohnung Wernigerode Harz
 

 

Urlaub im Harz

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Ferienwohnung Wernigerode Harz

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Der Harz

Mitten in einer sonst hügeligen Landschaft erhebt sich das nördlichste aller deutschen Mittelgebirge: der Harz. Kaum ein anderes Mittelgebirge ist so abwechslungsreich und interressant wie das Gebirge der Hexen und vor allem des Bergbaus. Dazu gehören auch so berühmte Besucher wie Johann Wolfgang von Goethe und Heinrich Heine die den Harz in aller Welt bekannt machten. Mit seiner ovalen Form umfasst er rund 2300 qkm. Er gliedert sich in drei Teile, wobei jede Region ihren eigenen Charakter und Charme versprüht. Im Nordwesten der Oberharz mit seinen schroff wirkenden Bergrücken und den zahlreichen tiefen Flusstälern. Charakteristisch sind die an den Ausläufen der Täler aneinandergereihten ehemals reichen Städte Wernigerode, Ilsenburg, Bad Harzburg und Goslar. Eine Sonderstellung unter den Bergen in Deutschland nimmt der Rammelsberg über Goslar ein. In seinem Innern beherbergt er eines der reichsten Erzlager der Welt. Bis zum Jahre 1988 wurden hier seit über tausend Jahre Erze gefördert. Überhaupt ist der Harz von Stollen und Schächten regelrecht durchlöchert. Schon im Mittelalter begannen die Menschen vielerorts nach Erzen wie Zink, Blei, Kupfer, Silber und Gold zu "buddeln". Heute zeugen zahlreiche Schaubergwerke von dieser äusserst schweren Arbeit, die Glanz und Reichtum in die um den Harz liegenden Städte brachten. Der Hochharz wird dominiert vom 1142 m hohen Brocken. Der Berg der Hexenversammlungen in der Walpurgisnacht wird umschlossen vom "Nationalpark Hochharz". Hinzu kommt der "Nationalpark Harz" mit dem Acker (860 m) und Bruchberg (928 m). Im Osten dann der Unterharz. Hier herrscht im Schutze des Hochharz ein milderes Klima vor. Auch er ist wie der Oberharz gekennzeichnet von Plateus und tiefen Tälern wie z. B. das berühmte Bodetal. Das Gebirgsmassiv mit rund 600 m Höhe flacht gen Osten auf etwa 300 m ab, was zunehmend landwirtschaftliche Nutzung zur Folge hat. Bereits in der Jungsteinzeit vor rund 5.000 Jahren war die Hochfläche des Unterharzes bewohnt. Später siedelten im Harzvorland die Thüringer. Sie wurden aber um 531 n.Chr. von Sachsen und Franken geschlagen. Nach 775 n.Chr. übernahmen endgültig die Franken die Hoheit um das Harzgebiet. Ab 900 sickerten wieder Menschen in den Harz ein. Teile des Harzes wurden von Karl dem Grossen zu Reichsbannforsten erklärt. Schliesslich rückte mit der Thronbesteigung Heinrich I., im Jahre 919 der Harz in den Mittelpunkt der Deutschen Geschichte. So entstanden die Pfalzen Goslar, Quedlinburg, Nordhausen, Wallhausen, Allstedt und Tilleda. Mit Kaiser Friedrich I. Barbarossa endete die Hochzeit des Harzes. Schliesslich zersplitterte der ganze Harz in viele kleine Territorien die von geistlichen und weltlichen Herrschern geprägt, aber auch ausgeplündert wurden. Nach Jahrhunderten schwerer Arbeit in Bergwerken und Eisenverarbeitenden Betrieben wurden im Laufe des letzten Jahrhunderts fast alle Bergwerke geschlossen und der arbeitenden Bevölkerung die Grundlage entzogen. So bildete sich der Tourismus als Haupterwerbszweig im Harz heraus, der bis heute die wirtschaftliche Grundlage bildet. www.harzinfo.de

Wernigerode Harz

Wernigerode liegt direkt am Rande des Nordharzes, umgeben von Bergen. Hoch über der Stadt thront majestätisch das Wernigeröder Schloß mit seinen eindrucksvollen Türmen und Erkern. Früher befand es sich im Besitz des Grafen von Stolberg-Wernigerode - heute zeigt es sich seinen Besuchern als ein wahres Schatzkästchen vieler Relikte längst vergangener Tage. Bei schönem Wetter genießen Besucher und Einheimische die Ruhe und die romantischen Weite des Lustgartens oder flanieren die Breite Straße mit ihren gemütlichen Cafes und kleinen Geschäften entlang. Direkt vom Ort aus führen unzählige Wanderwege in die Natur. Neben ihren Sehenswürdigkeiten wie dem Schloß und dem Rathaus ist die Stadt bekannt für ihre bunten Fachwerkhäuser. Der Harz ist das am nördlichsten gelegene deutsche Mittelgebirge. Rings um den 1.142 Meter hohen Brocken bekommen Sie Einblicke in die Vielfalt der "sagenumwobenen Bergwildnis": In nebligen Mooren, gespenstischen Bergfichtenwäldern, plätschernden Bächen und schroffen Granitklippen sind bedrohte Lebewesen wie in einer Arche Noah geschützt. Auf Sie warten 250 Kilometer Wanderwege und Loipen, sechs Nationalpark-Informationshäuser und natürlich die Nationalpark- Ranger, um Ihnen atemberaubende Einblicke in die Faszination der Harzer Natur zu bieten. www.wernigerode.de

Das Schloß Wernigerode

Die Burg, aus der das heutige Schloß hervorgegangen ist, ließ Graf Adalbert Anfang des 12. Jahrhunderts bauen. Der Graf stammte aus Heimar bei Hildesheim. Drei Jahrhunderte später, im Jahr 1429, mit dem Tod des letzten Wernigeröder Grafen, Graf Heinrich, geht die Regierung der Grafschaft und das Schloß auf die Grafen zu Stolberg über. Die Burg wurde im 15. Jahrhundert erweitert. Bis zum 16. Jahrhundert entstand durch Gräben, Wälle, Mauern, Zwinger und Tore eine fast uneinnehmbare Festungsanlage. Die Entwicklung schwerer Feuerwaffen machte die militärische Bedeutung der Burg zunichte, und 1674 bis 1676 wurde sie zum Barockschloß umgestaltet. Erst 1710 verlegten die neuen Grafen ihre Residenz nach Wernigerode . Von 1862 bis 1885 unter Graf Otto zu Stolberg - Wernigerode (seit 1890 Fürst) wurde das Schloß zu einem prunkvollen Repräsentationsschloß umgebaut. Bis 1929 diente es der gräflichen Familie als Wohnsitz, dann wurden große Teile zur Besichtigung freigegeben. Am 16. April 1949 wurde im Schloß ein "Feudalmuseum" mit ca. 40 Ausstellungsräumen eröffnet. www.schloss-wernigerode.de

Harzquerbahn / Brockenbahn Wernigerode

Wenn Sie den Harz besuchen, lassen Sie sich die Möglichkeit nicht entgehen, mit einem Zug, von einer Dampflok betrieben, durch den Harz zu fahren! Außerdem ist das der einzige Transport, mit dem Sie auf den Brocken fahren können. Die 60 km lange und 1000 mm breite Strecke endet in Nordhausen. Am Bahnhof "Drei Annen Hohne" geht ein zweites Gleis nach Schierke ab und weiter zum Brocken. In Wernigerode kann man am Hauptbahnhof, am Westerntor - Bahnhof , am Haltepunkt Kirchstraße und am Bahnhof Hasserode zusteigen. www.hsb-wr.de

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